Neue Presse
Pressestimmen

Die Tageszeitung aus Hannover befasst sich mit dem Auftritt von Bundesinnenminister de Maizière:

Thomas de Maizière ist unter den Ministern nicht gerade für sein großes rhetorisches Talent bekannt. Muss er spontan werden, versucht er es mit ausweichenden Antworten, wie auf der Pressekonferenz nach der Absage des Länderspiels. Das kann dann schon mal schiefgehen. Auf die berechtigte Frage nach dem Grund der Absage mit "Ein Teil der Antworten würde die Bevölkerung verunsichern" zu reagieren, war fatal. Weil er erst die extreme Verunsicherung geschaffen hat. Darüber, wie ernst die Situation wirklich war. Die Wahrheit zu sagen, tut manchmal weh. Aber deshalb ist es nicht legitim, sie komplett zu verschweigen. Sie muss richtig verpackt werden.

Der Standard

Zur Terrorismus-Debatte kommentiert die Wiener Zeitung:

Nicht Repräsentanten des politischen und wirtschaftlichen Systems sind im Visier der Terroristen, sondern alle Bürger. Das macht Angst. Umso wichtiger ist, dass die Politik kühlen Kopf behält. Der deutsche Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) ist kein Hitzkopf, man kann davon ausgehen, dass die Absage des Spiels wohlüberlegt war. Doch genaue Auskünfte wehrte der Minister mit der Begründung ab: "Ein Teil der Antworten würden die Bevölkerung verunsichern." Bei allem Verständnis dafür, dass Sicherheitskreise ihre Erkenntnisse niemals völlig offenlegen können - das war keine optimale Performance.

Volksstimme

Die Zeitung aus Magdeburg merkt zu neuen Afghanistan-Mandat an:

Das Mandat, mit dem die Bundesregierung die verbliebenen deutschen Soldaten in Afghanistan ausstatten will, ist halbherzig.... Am Grundcharakter einer Ausbildungsmission für die Afghanen ändert sich nichts. Zu wenig für durchschlagende Erfolge gegen die erstarkten Taliban, zu viel, um nicht selbst ein lohnendes Ziel eben dieser Extremisten zu werden.
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