Neue Westfälische
Pressestimmen

Das Blatt aus Bielefeld zum Ruf nach Rauchverboten im Auto:

Zweifellos wäre es eine elegantere Lösung, wenn Raucher aus ihrer eigenen Motivation heraus all die notwendige Rücksicht aufbrächten, die ihre Umgebung und insbesondere Minderjährige verdienen. Doch wo Vertrauen ins Leere läuft, sind Regeln gefragt. Auch wenn ein Rauchverbot in Autos erstmals in den privaten Raum der Betroffenen eingreifen würde: Es ist richtig. Denn der Schutz von Kindern und Jugendlichen wiegt definitiv schwerer als das Freiheitsrecht der Raucher. Und wenn die Kinder an der Schule abgesetzt sind, könnten Mama und Papa auf dem Rückweg ja wieder wie gewohnt zur Schachtel greifen.

Frankfurter Rundschau

Die Zeitung über Barack Obamas Rede zum Klimaschutz:

Ob ... Obamas anspruchsvolle Klimapläne langfristig Erfolg haben, ist noch lange nicht ausgemacht. In den USA ist Wahlkampf, und es besteht die Gefahr, dass der Nachfolger Obamas die Pläne wieder rückgängig macht. Außerdem: Wer wie Obama Ölbohrungen vor Alaska erlaubt, um dann in Alaska die Folgen des Klimawandels zu beklagen, muss sich dem Vorwurf stellen, mit zweierlei Maß zu messen. Scheinheilig nennen Umweltschützer den Präsidenten. Es mag nettere Worte geben, aber kaum ein treffenderes.

Badische Neueste

Die "Badischen Neuesten Nachrichten" aus Karlsruhe zu Obama:

Zum Ende seiner Präsidentschaft will Obama Nägel mit Köpfen machen. Er möchte nicht in die Geschichtsbücher eingehen als Präsident, der Militärjets in den Kampf geschickt hat, sondern als Präsident, der den Klimaschutz in den USA hoffähig gemacht hat. Washington saß lange im Bremserhäuschen, wenn es um Klimaschutz ging. Das soll sich nun ändern.
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