Neue Zürcher
Pressestimmen

Das Schweizer Blatt kommentiert die Bedeutung des Schuldenschnitts westlicher Gläubiger für die Ukraine:

Die Umschuldung kommt zur rechten Zeit. Die ukrainische Politik muss jetzt aber die gewonnene Zeit für entschlossenere und raschere Reformen nutzen. Kiew hat zwar einiges angepackt, vor allem auf Druck des Internationalen Währungsfonds IMF und auch der Zivilgesellschaft. Aber noch kommen die Reformen zu zaghaft voran. Ohne einen energischeren Kampf gegen die Korruption und oligarchische Strukturen, ohne eine durchgreifende Deregulierung und Öffnung der Wirtschaft wird die Ukraine nicht florieren können.

Hannoversche Allgemeine

Die Zeitung schreibt zur Auseinandersetzung um die Hass-Kommentare auf Facebook:

Es ist vielmehr auch die Justiz selbst, die das Netz weitaus systematischer als bisher nach volksverhetzenden Kommentaren absuchen muss. Wer etwa, wie kürzlich ein Koch aus Bayern, unter einen Spendenaufruf für Flüchtlinge einen Eintrag mit Gewaltfantasien über Gasflaschen und Handgranaten hinterlässt, der muss damit rechnen, dafür strafrechtlich belangt zu werden.

Le Monde

Die französische Tageszeitung plädiert für die Wiedereinführung der Drachme in Griechenland:

Die Einführung einer neuen Drachme wäre sicherlich kein leichtes Unterfangen. Sie ist jedoch der einzige Ausweg aus der jetzigen Sackgasse. Ministerpräsident Alexis Tsipras mag die Wahlen am 20. September gewinnen oder verlieren. In beiden Fällen wird das Ergebnis das gleiche sein: Die erste linksradikale Regierung in Griechenland wird die Fortsetzung einer erstickenden Finanz-Diktatur in einem EU-Mitgliedsland abgesegnet haben, die den sozialen Frieden gefährdet.
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