Neue Zürcher Zeitung
Pressestimmen

Das Blatt kommentiert den EU-Afrika-Gipfel zur Flüchtlingskrise:

Europa sollte darüber nachdenken, wie die lügenhafte Vermischung von Asylbewerbung und Arbeitsmigration durchbrochen werden kann. Die Lösung könnte in einer Art Green-Card-System bestehen, wie es Amerika kennt. Dabei würden europäische Staaten ihre Nachfrage nach Immigranten, auch nach unqualifizierten Arbeitern, kontingentieren und auf afrikanische Länder verteilen. Bewerbungen müssten in den Herkunftsländern eingereicht und behandelt werden. Niemand glaubt, eine solche Politik würde die irregulären Migrationsströme eindämmen. Aber sie gäbe Europa ein politisches Mittel in die Hand, Lösungen zu gestalten, statt immer nur auf die Probleme zu reagieren.

Guardian

Die britische Zeitung schreibt zur Flüchtlingskrise:

Man wird die illegale Einwanderung niemals stoppen können, solange nicht legale Einwanderungsmöglichkeiten geschaffen werden. Das fordern afrikanische Regierungen, und das lehnen die europäischen Regierungen ab, weil sie die politischen Konsequenzen fürchten. Doch Europa braucht Einwanderer, junge Menschen, die motiviert sind und lernen wollen, zukünftige Steuerzahler, die eine Unterstützung für die alternde Bevölkerung sind. ... Es wird unvermeidlich sein, ein legale Migration zuzulassen.

Hannoversche Allgemeine

Das Blatt meint zum 60-jährigen Bestehen der Bundeswehr:

Natürlich, die Angst war groß, als die Bundeswehr vor 60 Jahren gegründet wurde. Viele fürchteten den Staat im Staate, eine Streitkraft, die über kurz oder lang womöglich nach der Macht greifen würde. Doch die Schutzmechanismen, die die Gründerväter in die Strukturen der Bundeswehr einweben ließen, verhinderten das. Heute haben es sich die Deutschen in ihrer pazifistischen Rolle etwas zu bequem gemacht.
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