Neuer EU-Kommissionschef will 300 Milliarden Euro für Konjunkturprogramm
Juncker tritt sein Amt an

Der neue EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Bild: dpa
Der neue EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker (59) hat sich zu seinem Amtsantritt tatkräftig gezeigt. "Nun gilt es, die Ärmel hochzukrempeln und sich an die Arbeit zu machen", sagte Juncker am Samstag, seinem ersten offiziellen Arbeitstag, in Brüssel. Die Herausforderungen Europas würden keinen Aufschub dulden.

"Ab heute werden mein Team und ich hart daran arbeiten, den von uns versprochenen Neubeginn für Europa zu schaffen", sagte Juncker. Die Amtszeit von Juncker und seinem Team läuft bis zum 31. Oktober 2019. Als größte Herausforderung gilt der Kampf gegen Arbeitslosigkeit und schwaches Wirtschaftswachstum. Juncker hat angekündigt, noch vor Weihnachten ein 300 Milliarden Euro schweres Investitionspaket zur Konjunkturankurbelung vorzustellen. Wie es finanziert werden soll, ist allerdings unklar. Die deutsche Industrie erwartet von der neuen EU-Kommission wirksame Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft.

Juncker leitet als Nachfolger von José Manuel Barroso die EU-Kommission. Zum Team aus 27 EU-Kommissaren gehört aus Deutschland Günther Oettinger (61), der für Digitalwirtschaft zuständig sein wird.
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