Neuer EU-Ratschef Tusk wirbt für Handelspakt
Schulterschluss mit den USA

Angesichts schwieriger Verhandlungen für das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP strebt der neue EU-Ratschef Donald Tusk ein enges Verhältnis zu Washington an. "Die Beziehung zwischen Europa und den USA ist das Rückgrat der Gemeinschaft von Demokratien", sagte der frühere polnische Regierungschef am Montag in Brüssel. "Das nächste Jahr wird entscheidend sein."

Tusk will bei dem Handelspakt einen Erfolg und macht sich dem Vernehmen nach dafür stark, dass sich die EU-Staats- und Regierungschefs persönlich dafür engagieren. Umwelt- und Verbraucherschützer befürchten bei TTIP das Absenken europäischer Standards und damit Nachteile für Bürger.

Der liberalkonservative Tusk (57) wird beim Gipfel am 18. und 19. Dezember eine Einigung auf den Wachstumsplan von Kommissionschef Jean-Claude Juncker vermitteln müssen. Der Ratschef bereitet die Gipfel der "Chefs" vor und leitet sie. Tusk forderte "unbarmherzige Entschlossenheit", um die Wirtschaftskrise zu beenden. Er wird auch die Euro-Gipfel führen, in denen sich die Staats- und Regierungschefs der Euro-Staaten versammeln.
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