Nürnberger Nachrichten
Pressestimmen

Zum Boom an den Aktienmärkten merkt die Zeitung an:

Wenn Sparer aus Mangel an Alternativen Aktien kaufen, treibt auch das die Kurse nach oben. Und hier wird es dann tatsächlich riskant. Anders als die guten Geschäftszahlen der Firmen ist dieser Mangel schließlich kein solides Fundament für den Höhenflug der Kurse. Im Gegenteil: Hier kann sich eine Blase entwickeln.

Handelsblatt

Die Zeitung kommentiert das Thema Frauenquote:

Der ganze Quotenplan mag ordnungspolitisch diskussionswürdig sein. Als Notreaktion auf jahrelange Untätigkeit ist er gerechtfertigt. Es geht ja nicht um irgendwelche Luxusregelungen und esoterische Vorstellungen. Es geht um Selbstverständlichkeiten in einem Land, dessen Grundgesetz vorschreibt, dass niemand wegen seines Geschlechts Nachteile erleiden darf, dessen Führungspositionen der Wirtschaft aber weitgehend Männersache sind, ganz so, als sei das ein Naturgesetz.

Nesawissimaja

Zu den Ermittlungen im Fall des ermordeten Kremlkritikers Boris Nemzow schreibt die Moskauer Tageszeitung:

Wenn die Staatsmacht eine glaubwürdige Botschaft an die Liberalen schicken will, dann ist Schnelligkeit der Untersuchungen nicht genug. Diese müssen komplett transparent sein. Das bedeutet, dass die Ermittlungen erschöpfende und öffentliche Antworten auf alle Fragen liefern müssen - für die Staatsmacht unangenehme eingeschlossen ... Unter diesen Bedingungen sind Schnelligkeit und Qualität der Ermittlungen für alle interessierten Teile unserer Gesellschaft wichtig. Außer für die Täter.

Jyllands-Posten

Auch die rechtsliberale dänische Tageszeitung kommentiert dieses Thema:

Für Russland muss man hoffen, dass der Mord aufgeklärt wird, aber es gibt Grund zur Skepsis. Innenpolitisch besteht die Aussicht auf eine Eskalation des aufgeheizten Klimas, denn Putin wirkt nicht wie ein Mann, der auf Kompromisse eingestellt ist. Außenpolitisch wird der Mord den Abstand zwischen Russland und dem Westen vergrößern. Mit Nemzow hat die Welt einen verloren, der Brücken bauen wollte.
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