Nürnberger Nachrichten
Pressestimmen

Das Blatt kommentiert den neuen Bahnstreik:

Trägt ein so zwangsläufig zwischen den Gewerkschaften in Gang gesetzter Dauerkampf um Vormacht und Mitglieder in irgendeiner Art und Weise Früchte? Eine Schlichtung, Vermittlung, Mediation wäre ein geeignetes Mittel, um sich auch solchen Fragen in Ruhe anzunähern. Doch dieses oft vorgeschlagene Verfahren lehnt die GDL-Spitze immer noch ab. Auch das darf sie natürlich. Die entscheidende Frage wird deshalb sein, wie lange die Basis noch mit diesem Kurs einverstanden und dazu bereit ist, Einkommensverluste ebenso zu ertragen wie den Zorn ausgebremster Fahrgäste. Beides wächst mit jedem neuen Streik.

Der Tagesspiegel

Die Berliner Zeitung schreibt zum selben Thema:

Auch Weselsky ist längst klar, dass er verloren hat. Es spricht vieles dafür, dass er ... darauf achtet, wie er gesichtswahrend aus der Sache herauskommt. Er kann, und das ist das Perverse an dieser Situation, persönlich je mehr gewinnen, desto länger der Tarifkonflikt dauert. Alle lieben Asterix und seine Leute - auch und gerade in der Stunde einer drohenden Niederlage. ... Die Streiks der Lokführer sind nervtötend und schädlich für die Volkswirtschaft: Das ist in Ordnung, diese Streiks sind legitim und rechtens. Streiks werden aber unmoralisch von dem Zeitpunkt an, an dem Streikende wissen, dass sie nicht mehr weiterkommen können.

Straubinger Tagblatt

Die Zeitung kommentiert die BND-Affäre:

Das Verhältnis zu den USA hat aus bekannten Gründen sehr gelitten. Dennoch bleibt die Erkenntnis, dass die USA, auch bei den Geheimdiensten, der wichtigste Partner der Bundesrepublik sind und bleiben. Dies nun leichtfertig mit dem Blick auf anstehende Wahlen zu verspielen, zeugt nicht vom notwendigen Verantwortungsbewusstsein. Hier geht es nur um Angriffe auf die jeweils andere Partei.
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