Nürnberger Nachrichten
Pressestimmen

Die Zeitung schreibt zum 100. Geburtstag von Franz Josef Strauß:

Wer die Talente des Ober-Bayern würdigen will, muss auch klarstellen, dass er wegen seiner ungenierten Art, sich persönlich zu bereichern, nicht zum Parteiheiligen taugt. Die Seehofer-CSU ist zu schwach für so viel Wahrhaftigkeit - und wird gelegentlich mit ganz bitterer Ironie der Geschichte bestraft. Christine Haderthauer hatte vor fünf Jahren mal laut die Vorbild-Tauglichkeit des Patrons in Frage gestellt und war von CSU-Chef Seehofer rüde zurückgepfiffen worden. Ausgerechnet Haderthauer. Die Frau, die später dabei erwischt wurde, wie sie das Strauß-Verhalten mit Modellautos nachspielte.

SonntagsZeitung

Das Schweizer Blatt schreibt zur Flüchtlingskrise:

Die Syrienkonferenz von Genf ist tot, kein Politiker legt sein Prestige in die Waagschale und versucht sie ernsthaft wiederzubeleben. Weder in den USA, deren Präsident Barack Obama sich seinen Friedensnobelpreis abverdienen könnte, noch in der ebenfalls Friedenspreisgekrönten EU ... Dabei ist klar, solange das Drama in Syrien andauert, kann man noch lange über eine faire Verteilung von Flüchtlingen ... sprechen. Damit lässt sich vielleicht das Elend administrieren, doch gelöst wird das Problem so nicht.

Rhein-Zeitung

Das Blatt aus Koblenz meint zum Versammlungsverbot in Heidenau:

Wer über Wochen Pegida-Spaziergänge in Dresden ermöglicht und bei Spielen von Dynamo Dresden - bundesweit als Risikoverein gefürchtet - nicht den Ausnahmezustand ausruft, muss auch in der Lage sein, Bürger in Heidenau zu schützen, die friedlich mit Flüchtlingen feiern wollen.
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