NZZ am Sonntag
Pressestimmen

Die "Neue Zürcher Zeitung" kommentiert die russische Militärpräsenz in Syrien:

Die russische Aufrüstung in Syrien offenbart das klägliche Versagen des Westens. Die USA beharrten von Anfang an darauf, eine politische Lösung im Syrienkrieg könne es nur ohne Präsident Baschar al-Assad geben. Sie unternahmen aber nichts, um den Diktator zu bekämpfen. ... Im besten Fall birgt die russische Machtdemonstration sogar eine Chance: Aus der Position der Stärke könnte Russland eher gewillt sein, Friedensgespräche zu unterstützen.

The Times

Das britische Blatt meint zu den Militärgesprächen zwischen den USA und Russland:

Wladimir Putin hat in Syrien ein Vakuum ausgefüllt, das die USA hinterlassen haben. Es ist eine schwere Anklage für US-Präsident Barack Obama: Sein Rückzug hat den Machterhalt von Präsident Baschar al-Assad erlaubt. Es ist ein Zeichen amerikanischer Hilflosigkeit, dass die Obama-Regierung das Angebot militärischer Gespräche über die Krise mit Moskau angenommen hat. ... Die Syrer zahlen einen unermesslichen menschlichen Preis dafür.

De Telegraaf

Die niederländische Zeitung schreibt zum russischen Vorgehen in Syrien:

Das Timing des russischen Vorgehens ist umwerfend. Europa droht durch den Strom von Flüchtlingen aus Syrien lahmgelegt zu werden, während die Terrormilz Islamischer Staat (IS) sich kaum von den Luftangriffen der von den USA geführten Koalition beeindrucken lässt. Die Russen bieten nun praktisch an, den IS von der Landkarte zu fegen. ... Alles ist darauf gerichtet, Russland wieder eine prominente Rolle auf der Weltbühne spielen zu lassen.
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