NZZ
Pressestimmen

Die "Neue Zürcher Zeitung" kommentiert den Richtungsstreit bei der AfD:

Den großen Parteien kann diese Selbstzerfleischung am rechten Rand der politischen Landschaft nur recht sein. Die Liberalen als eine etablierte, aber nach dem Verlust ihrer Bundestagsmandate aufgefrischte Partei mit marktwirtschaftlichem, freiheitlichem Profil könnten davon profitieren. Reine Schadenfreude über die AfD ist bei SPD und CDU aber nicht angebracht. Die beiden Volksparteien sind an der Zersplitterung des Parteienspektrums und an der wachsenden Zahl der Nichtwähler eindeutig mitschuldig.

The Guardian

Die britische Zeitung schreibt zu den Vorschlägen der EU-Kommission für eine Quotenregelung für Flüchtlinge:

Langfristig soll es für die EU-Länder ein Quotensystem geben, um die Flüchtlinge EU-weit aufzuteilen. Gleichzeitig will man militärisch gegen Menschenschmuggler vorgehen. Die britische Regierung hält nichts von diesem System, ausgenommen das militärische Vorgehen. Großbritannien hat eine Ausnahmeklausel, so dass wir es vermeiden könnten, Teil eines Quotensystems zu werden, doch das sollten wir uns gut überlegen. Die gegenwärtige Flüchtlingspolitik ist fast nutzlos. Wir sollten zumindest an den Beratungen darüber teilnehmen, wie sie verbessert werden könnte.

Die Zeit

Die Zeitung aus Hamburg meint zum selben Thema:

Die Politik der EU kann sich nur ändern, wenn alle Mitgliedsstaaten mitmachen. ... Die Regierungen müssen ihren Bürgern die Sorge vor Zuwanderern nehmen, die Integration vorantreiben und bei alldem den Populisten die Stirn bieten. Das erfordert Mut. In den vergangenen Jahren aber haben viele Regierungen unter dem Druck der Populisten angefangen, selbst populistisch zu agieren. Auch darüber müssten die Regierungschefs nächstes Mal in Brüssel reden.
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