Obama ringt sich zu Luftunterstützung für von den USA ausgebildete Einheiten durch
Kampfjets für syrische Rebellen

Trümmerfeld Syrien: Mindestens 31 Menschen sollen durch Bomben und einen Flugzeugabsturz in der Stadt Ariha in der Provinz Idlib ums Leben gekommen sein. Bild: dpa
Die USA wollen von ihnen ausgebildete Rebellen in Syrien dem Fernsehsender CNN zufolge auch aus der Luft unterstützen. Präsident Barack Obama habe nach monatelangen Beratungen diesem Vorgehen zugestimmt, hieß es unter Berufung auf einen ranghohen US-Regierungsvertreter.

Im Norden Syriens waren bei Kämpfen zwischen Al-Kaida-Anhängern und US-geschulten Rebellen vergangene Woche sechs Kämpfer getötet worden. Sie gehörten zu einer in der Türkei von US-Soldaten ausgebildeten Einheit, die in Syrien gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) kämpfen soll. Die USA wollen nach eigenen Angaben im Vorgehen gegen den IS jährlich rund 5000 syrische Rebellen ausbilden. Weil das Militär aber Probleme hat, vertrauenswürdige Kämpfer zu finden, sind US-Medienberichten zufolge bisher nur 54 Mann trainiert worden.

Russland warnte die USA mit Nachdruck vor Luftangriffen zum Schutz der Rebellen. Ein solches Vorgehen spiele den Terroristen in die Hände, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag in Moskau. Solche Hilfe für Syriens Opposition sei kontraproduktiv. Moskau gilt als Verbündeter des Regimes in Damaskus.
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