Obama warnt vor Mauerbau, Ban beklagt Syrien-Krieg
Doppeltes UN-Finale

New York. In seinem letzten Appell an die Vereinten Nationen hat US-Präsident Barack Obama eindringlich vor dem Bau von Mauern und der Abschottung einzelner Staaten gewarnt. "Eine von Mauern umringte Nation würde sich heute nur selbst einsperren", sagte er in einem Seitenhieb gegen den US-Republikaner Donald Trump, der sich um seine Nachfolge als Präsident bewirbt.

"Wir können mit einem besseren Modell der Zusammenarbeit und Integration vorwärts drängen oder uns in eine scharf geteilte Welt zurückziehen", sagte der im Januar nach acht Jahren Präsidentschaft aus dem Amt scheidende Obama auch Richtung Russland und Nord-Korea.

Der Ende des Jahres scheidende UN-Generalsekretär Ban Ki Moon kritisierte die Mitgliedstaaten für die Finanzierung des Bürgerkriegs in Syrien mit mehr als 300 000 Toten. "Mächtige Gönner, die die Kriegsmaschine weiter füttern, haben auch Blut an ihren Händen", sagte Ban. Im Plenarsaal anwesende Regierungsvertreter hätten die Gräueltaten gegen das syrische Volk ignoriert, finanziert, sich daran beteiligt oder diese sogar selbst geplant und ausgeführt.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.