Offenbar neuer Ansatz im Kampf gegen Crystal
Ausgangsstoff im Visier

Leipzig. Die Europäische Union will offenbar den Kampf gegen die synthetische Droge Crystal Meth verstärken. Am Mittwoch solle die EU-Verordnung über sogenannte Drogenausgangsstoffe geändert werden, berichtete die Nachrichtensendung "MDR aktuell" am Montag. Dann werde die Chemikalie Chlorephedrin, die zur Herstellung von Crystal Meth benutzt wird, in die "Kategorie 1" fallen und damit starken Handelsrestriktionen und Kontrollmaßnahmen unterliegen.

Chlorephedrin dient laut MDR als Grundstoff für Crystal Meth und ist bisher recht leicht zugänglich. Der Stoff steckt auch in vielen Pharma-Produkten, zum Beispiel in Hustensaft. Die Bundesländer Sachsen und Bayern werben in der EU schon länger dafür, den Handel mit der Substanz zu beschränken und zu kontrollieren. Beide Länder leiden unter stark steigendem Crystal-Meth-Konsum. Das Methamphetamin ist extrem gefährlich.
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