Online in die Kirche

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will junge Leute verstärkt über das Internet sowie mit Twittergottesdiensten und bloggenden Pfarrern erreichen. "Es gibt Leute, die feiern Online-Gottesdienste mit Menschen, die in ganz Deutschland sitzen und sagen, das ist meine Gemeinde", sagte der Vizevorsitzender des EKD-Parlaments, Klaus Eberl. "Wir erleben auch, dass die Chat-Seelsorge enorm zunimmt." Probleme etwa des sexuellen Missbrauchs würden dort leichter angesprochen als im klassischen Seelsorgegespräch. Aus Sicht der Kirche bewährt hat sich das "Wort zum Sonntag". Und auch der Fernsehgottesdienst hat seine Zuschauerschaft. 12,8 Millionen Menschen sahen die zwischen November 2013 und August 2014 gesendeten evangelischen Gottesdienste. (dpa)
Weitere Beiträge zu den Themen: Politik (7296)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.