OSZE befürchtet weitere Gewalt in Ukraine
Schwere Waffen an der Front

In der umkämpften Ostukraine hat die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) mit Nachdruck vor einer Verschlechterung der Lage gewarnt. Entlang der Front hätten Beobachter schweres Kriegsgerät wie Panzer und Haubitzen gesehen, zu deren Abzug sich die Konfliktparteien schon im Februar verpflichtet hätten, sagte der Vizechef der OSZE-Mission, Alexander Hug, in Mariupol am Asowschen Meer. In der vergangenen Woche habe sich die Lage deutlich verschlechtert. Der Schweizer rief die Armee und die prorussischen Separatisten auf, die Waffen sofort abzuziehen. Die Bundeswehr wird sich in diesem Sommer wieder an zwei Manövern in der Ukraine beteiligen. Es sei beabsichtigt, mit "Einzelpersonal" an der Landstreitkräfte-Übung "Rapid Trident" und am Marinemanöver "Sea Breeze" teilzunehmen, erklärte das Auswärtige Amt auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag. An den Manövern nahm die Bundeswehr trotz des Krieges in der Ostukraine schon im vergangenen Jahr teil.
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