OSZE bestätigt Waffenruhe im Donbass - Gipfel geplant
Zerbrechliche Stille

Die seit Anfang September geltende Waffenruhe im Kriegsgebiet Ostukraine hält nach Einschätzung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) weitgehend. Das sagte der Vizechef der OSZE-Beobachter, Alexander Hug, in Kiew.

Ein Gipfeltreffen von Kanzlerin Angela Merkel, Kremlchef Wladimir Putin sowie den Präsidenten Frankreichs und der Ukraine, François Hollande und Petro Poroschenko, soll nun die Feuerpause stützen. Bei den Verhandlungen am 2. Oktober in Paris dürfte es vor allem um die weitere Umsetzung des Minsker Friedensplans von Mitte Februar gehen. Bei einem Telefonat am Mittwochabend sprachen die vier Staats- und Regierungschefs unter anderem über den geplanten Abzug von Kriegsgerät von der Front, einen Gefangenenaustausch sowie über anstehende Kommunalwahlen in der Ukraine.

Bereits für Samstag hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier seine Kollegen aus Moskau, Paris und Kiew nach Berlin eingeladen. Trotz der zurückgegangenen Kämpfe schätzen westliche Beobachter die Lage im Donbass weiterhin als fragil ein. Für eine Entwarnung sei es noch zu früh, hieß es aus dem Auswärtigen Amt.
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