Papst Franziskus beendet seine Südamerika-Reise
Besuch in Elendsviertel

Papst Franziskus hat auf der letzten Messe seiner Südamerikareise ein Ende von Ausbeutung und Unterdrückung in der Welt gefordert. Man müsse von der Logik des Herrschens, des Niederdrückens, des Manipulierens übergehen "zu einer Logik des Aufnehmens, des Empfangens, des Pflegens", sagte Franziskus am Sonntag vor rund einer Million Menschen nahe der paraguayischen Hauptstadt Asunción. Die Mission der Kirche bedeute, sich für mehr Geschwisterlichkeit und Zusammenhalt einzusetzen. Der Altar bestand aus 32 000 Maiskolben, Kürbissen und Kokosnüssen. Vor der Messe hatte Franziskus ein Armenviertel am Paraguay-Fluss besucht, in dem rund 100 000 Menschen leben, die wiederholt Überschwemmungen ausgesetzt sind. Der 78-Jährige sieht sich als "Anwalt der Armen". Am Samstag hatte er vor "ideologischen Sichtweisen" gewarnt - von den linken Präsidenten Rafael Correa (Ecuador) und Evo Morales (Bolivien) hatte er sich nicht vereinnahmen lassen.
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