Petersburger Dialog
Deutsche und Russen an einem Tisch

St. Petersburg/Bischkek. Zur Überwindung ihrer schweren Vertrauenskrise haben Deutsche und Russen beim Diskussionsforum "Petersburger Dialog" auch die massiven Probleme in den bilateralen Beziehungen erörtert. "Es gibt keine Alternative zum Gespräch", sagte der deutsche Delegationsleiter Ronald Pofalla am Donnerstag bei der Eröffnung der zweitägigen Veranstaltung in der russischen Stadt St. Petersburg. Angesichts der aktuellen Schwierigkeiten zwischen Berlin und Moskau sei das Treffen keine Selbstverständlichkeit. Pofalla kritisierte die russische Einverleibung der Krim als völkerrechtswidrig und prangerte auch Moskaus Unterstützung für Separatisten in der Ostukraine an.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich unterdessen zuversichtlich gezeigt, dass sich das Verhältnis zu Russland trotz der Ukrainekrise wieder entspannen kann. "Wenn alle guten Willens sind, dann können wir es schaffen, und dann werden wir uns auf andere Themen wieder konzentrieren können", sagte sie am Mittwoch bei ihrem Besuch im zentralasiatischen Kirgistan.
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