Pkw prallt in Ebermannsdorf auf der A6 in Sattelzug und Leitplanke - Sachschaden von knapp 100.000 Euro
Mehr als 100.000 Euro Sachschaden

Der Sattelzug kippte auf den Grünstreifen der Autobahn bei Ebermannsdorf. Er hatte tonnenweise Gewürze geladen, die überall verstreut lagen. Die Strecke in Richtung Tschechien war über fünf Stunden gesperrt. Bild: gf

Wie die Polizei am Sonntagmorgen mitteilte, hat es am Freitagabend auf der A 6 zwischen den Anschlussstellen Amberg-Süd und Amberg-Ost einen schweren Verkehrsunfall gegeben. Der Sachschaden ist enorm, die beteiligten Personen wurden verletzt.

Gegen 18.20 Uhr fuhr eine 34-Jährige auf der Autobahn in Richtung Tschechien, als Starkregen einsetzte. Sie wollte einen bulgarischen Sattelzug überholen, verlor dabei laut Polizei aber die Kontrolle über ihren Pkw. Sie prallte in den vorderen Teil des Sattelzuges und die Mittelschutzplanke. Dadurch kam der 39-jährige Fahrer des Lkw nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug kippte im Grünstreifen neben der Autobahn um. Der Kraftfahrer zog sich dabei eine RIsswunde an der Stirn zu und musste stationär ins Klinikum Amberg aufgenommen werden.

Siebenjährige Tochter im Auto

Die Autofahrerin, ihre siebenjährige Tocher und ihr 56-jähriger Vater wurden nach Angaben der Polizei vergleichsweise leicht verletzt. Sie wurden ebenfalls ins Klinkum eingeliefert. Der Sattelzug hatte 11 Tonnen Gewürze in Säcken sowie weitere 8,5 Tonnen Stückgut geladen. Die gesamte Ladung lag nach Angaben der Polizei auf und neben der Autobahn und musste wie der total demolierte Sattelzug zeitaufwendig geborgen werden. Daher war die A 6 zwischen 20.45 Uhr und 01.36 Uhr in Fahrtrichtung Tschechien total gesperrt.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Haselmühl, Ebermannsdorf und Hohenkemnath sowie das THW Amberg waren über Stunden eingesetzt. Ebenfalls vor Ort war die Autobahnmeisterei. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 103.000 Euro.
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