Pläne: Asyl auf Ex-Lagergelände

Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider (SPD) hat die Stadt Schwerte aufgefordert, ein Gebäude auf dem Gelände einer ehemaligen KZ-Außenstelle nicht als Flüchtlingsunterkunft zu nutzen. Mit Rückendeckung der örtlichen Ratsfraktionen will der Schwerter Bürgermeister Heinrich Böckelühr (CDU) 21 Flüchtlinge in eine Baracke auf dem Gelände der ehemaligen Außenstelle des KZ Buchenwald einziehen lassen. Dort waren einst 700 polnische Zwangsarbeiter untergebracht. Das Gebäude nutzten möglicherweise SS-Wachleute. Stadtsprecher Carsten Morgenthal sagte auf Anfrage, in den Baracken auf dem Gelände hätten schon vor etwa 20 Jahren Balkan-Flüchtlinge gewohnt. Dies sei damals nicht beanstandet worden.
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