Politiken
Pressestimmen

Zum Angriff auf eine Ausstellung mit Mohammed-Karikaturen in den USA schreibt die liberale dänische Tageszeitung:

Kann dieser ewige Streit um die Zeichnungen eines gewissen Propheten nicht bald einmal aufhören? Nein, das kann er nicht. Es gibt immer noch Menschen, die wegen einer Zeichnung töten würden. Sollen die von uns, die zeichnen können, also aufhören, den Propheten zu zeichnen? Wir kennen die Argumente bis zum Erbrechen. Und das tun die Täter auch ... Wenn viele Menschen es provozierend finden, ihren Propheten gezeichnet zu sehen - wieso weitermachen? Aber selbst, wenn es Mobbing ist, gibt es ihnen keinen Freifahrtsschein dafür, zu schießen oder zu töten.

Offenburger Tageblatt

Zur Parlamentswahl am Donnerstag in Großbritannien merkt die Zeitung an:

Großbritannien steht vor unruhigen Zeiten. Bei der britischen Unterhauswahl wird es aller Voraussicht nach keine klare Mehrheit für die Labour oder die regierenden Konservativen geben. Doch diese klaren Verhältnisse machten bisher den Charme des Mehrheitswahlrechts auf der Insel aus. Es gab stets einen Gewinner und der konnte in alle Ruhe regieren, ohne Rücksicht auf einen Juniorpartner nehmen zu müssen. Nun droht im Königreich ein Mehrparteiensystem. Das Handeln ... wird schwerer.
Weitere Beiträge zu den Themen: Politik (7296)Mai 2015 (7904)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.