Politischer Ascherfreitag der CSU in Oberwildenau
CSU fordert Konzept

CSU-Ortsvorsitzender Roland Rauch (am Rednerpult) ging mit seinen Gegnern beim Politischen Ascherfreitag hart ins Gericht. Bild: fz
"Derartige politische Veranstaltungen gehören einfach dazu", sagte CSU-Fraktionsvorsitzender Roland Rauch eingangs des Politischen Ascherfreitags vor 40 Besuchern. Auch die Ortsverbände aus Luhe und Neudorf waren ins Naabtalhaus gekommen.

In der Gemeindepolitik laufe vieles aus dem Ruder. Es sollte ein Miteinander sein und was man erlebe, sei genau das Gegenteil. Hier mache einer, was er wolle und wie er wolle. "Er spielt einen Ortsteil gegen den anderen aus. und ein Teil merkt es nicht einmal. Das beginnt bei der Feuerwehr", stellte Rauch fest. Hier werde nicht ehrlich kommuniziert. Die Feuerwehrhäuser in Luhe und Oberwildenau müssten erweitert werden. Für eins gebe es Pläne und beim anderen komme man nicht weiter.

Jedes Jahr eine Bürgerversammlung in jedem Ortsteil war Usus. Für Oberwildenau habe der Bürgermeister keine Zeit. Vielleicht, weil es hier zu viele brennende Themen gebe. "Luhe möge mir verzeihen", sagte Rauch, "aber die Aussage des Bürgermeisters, dass Bierkeller genauso wichtig sind wie das Naabtalhaus ist bezeichnend. Ohne das Naabtalhaus sind wir hier in Oberwildenau aufgeschmissen." Die CSU fordert für das Haus ein Konzept.

Rauch nahm auch das Baugebiet "Eschlingweiher III" unter die Lupe. Aufbruchstimmung vor der Wahl und nun Stillstand. Bauleitplanungen einer Gemeinde würden nur auf den Tisch des Landrats kommen, wenn etwas nicht in Ordnung sei. Dies sei eigenartigerweise bei Luhe-Wildenau immer der Fall. "Was einer nicht will, wird nicht angeschoben", stellte Rauch fest. Ein Beispiel sei der Siedlerstodl. Die CSU schiebe Themen an und erwarte, dass ihre Anträge auch behandelt werden.

Redner des Abends war stellvertretender Landrat Albert Nickl. Er stellte fest, dass es bei Bauleitplänen immer einen Termin mit allen Beteiligten und dem Landrat gibt, wenn das gewünscht wird. Als Schwerpunkte im Landkreis nannte er den Bildungsbereich sowie den Straßenbau und die Fortentwicklung des Landratsamtes als Dienstleistungsbehörde.
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