Polizei rechnet mit glücklichem Ausgang
Fünfjährige von Spielplatz verschwunden

Symbolbild: dpa
Parsberg. (dpa/lby) Nach dem Verschwinden eines fünfjährigen Mädchens in der Oberpfalz rechnet die Polizei mit einem glücklichen Ausgang. «Wir gehen nicht von einem Vermisstenfall aus. Das Kind soll sich unversehrt an einem sicheren Ort aufhalten», sagte Franz Schimpel von der Kripo Regensburg am Dienstag in Parsberg. Noch sei es aber nicht in der Obhut der Polizei.

Der Vater hatte das Kind am Montag in Parsberg als vermisst gemeldet. Seinen Angaben zufolge war er mit der kleinen Rajana nach einem Zahnarztbesuch in Richtung eines Spielplatzes gegangen. Der 36-Jährige gab an, von einem unbekannten Mann in ein Gespräch verwickelt worden zu sein. Dann sei das Mädchen verschwunden. «Diese Schilderung kann so nicht stimmen», sagte Schimpel.

Bei einer Pressekonferenz im Rotkreuzhaus in Parsberg verkündete Schimpel: "Ich habe soeben erfahren, dass der Fall bald zu einem guten Ende kommen und sich das Mädchen wohlbehalten in der Hand der Polizei befinden könnte." Näheres wollte beziehungsweise konnte Schimpel nicht sagen, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.

Sicher zu sein scheint, dass sich diese Ermittlungen auch in das Umfeld der Familie von Rajana erstrecken. Die Suche nach dem Unbekannten, der den Vater des Mädchens nach dessen Aussage in ein Gespräch verwickelt habe sei bisher noch ergebnislos verlaufen, so Schimpel.

Bis in die Nacht hatten Hunderte Beamte nach Rajana gesucht. Die Familie stammt aus Tschetschenien und lebt seit zwei Jahren in Deutschland. Ihr Asylverfahren läuft noch. Ob das angebliche Verschwinden des Kindes damit etwas zu tun, konnte die Polizei nicht sagen.
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