Polizei verhaftet mutmaßlichen Waffenhändler
IS-Helfer in Stuttgart

Zwei Wochen nach den Terroranschlägen von Paris verfolgen die Sicherheitsbehörden bei den Ermittlungen eine Spur nach Baden-Württemberg. "Ein 24 Jahre alter Mann steht im Verdacht, vier Sturmgewehre an eine Pariser Lieferadresse geschickt zu haben", sagte ein Sprecher der Stuttgarter Staatsanwaltschaft am Freitag. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. Mögliche Bezüge zu den Anschlägen vor zwei Wochen würden geprüft.

Die Staatsanwaltschaft hatte am Donnerstag Ermittlungen gegen einen 24 Jahre alten Deutschen aus Magstadt (Kreis Böblingen) wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Der Verdächtige soll Anfang November 2015 vier Kalaschnikows an einen Abnehmer in Paris verkauft haben.

In Berlin wurden unterdessen drei Terrorverdächtige auf freiem Fuß gesetzt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Männer im Alter von 25, 28 und 46 Jahren aber weiter wegen möglicher Planung eines Terroranschlags, sagte Behördensprecher Martin Steltner. Es gehe um den Verdacht der Vorbereitung einer staatsgefährdenden Gewalttat. Am Donnerstag war zunächst ein Syrer und ein Tunesier festgenommen worden, in der Nacht zum Freitag dann ein 25-jähriger Tunesier.
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