Positive Reaktionen zur Karlspreis-Verleihung an Papst Franziskus
Aktivist und Mahner

Berlin/Aachen. Die Mitteilung der Verleihung des Aachener Karlspreises an Papst Franziskus stieß auf positives Echo bei Politikern und Organisationen in Deutschland.

Vizekanzler und SPD-Chef Sigmar Gabriel sagte, die Auszeichnung für den Papst sei eine Mahnung gegen das Auseinanderdriften der Gesellschaft und an das Friedensprojekt Europa. Karl Lamers (CDU) sagte, die Botschaft des Papstes laute nicht Abwendung, sondern Zuwendung zur Welt. Bei der mangelnden Bereitschaft osteuropäischer Staaten, Flüchtlinge aufzunehmen, wies Lamers auf die besondere Autorität des Papstes hin und hoffe auf Einsicht.

Grünen-Chefin Simone Peter forderte Franziskus auf, die Erneuerung der Kirche fortzusetzen. Der Papst sei "zu einem wichtigen Partner im Kampf um Menschenrechte und die Bewahrung unserer Erde" geworden.

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken betonte, mit Franziskus werde nicht in erster Linie der kirchliche Würdenträger geehrt, sondern der Aktivist für ein glaubwürdiges Christsein. Das Internationale Missionswerk missio erklärte, der Papst spende in Zeiten globaler Krisen den Menschen Mut. Er stehe dafür, dass die Kirche an der Seite der Armen und Ausgegrenzten stehe und die Schöpfung bewahrt werden müsse.
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