Präsident Poroschenko startet neuen Vermittlungsversuch
Ukraine-Gipfel in Kasachstan

Mit einem Gipfeltreffen der Ukraine, Russlands, Deutschlands und Frankreichs will der ukrainische Präsident Petro Poroschenko einen Durchbruch zur Überwindung der Krise im Donbass schaffen. Die Gespräche im sogenannten Normandie-Format über den Ukraine-Konflikt sollten am 15. Januar in der kasachischen Hauptstadt Astana stattfinden, kündigte Poroschenko am Montag in Kiew an.

Das Treffen sei bereits bestätigt, sagte Poroschenko. Ob es zu dem Gipfel tatsächlich kommen wird, blieb jedoch zunächst offen. Ein Sprecher der Bundesregierung in Berlin sagte, der Termin könne so nicht bestätigt werden. Aus diplomatischen Kreisen in Moskau hieß es zurückhaltend, der 15. Januar sei ein mögliches Datum für die Gespräche.

Poroschenko warb dafür, auch die USA in den Friedensprozess mit den prorussischen Separatisten einzubeziehen. Zudem wolle er an den direkten Verhandlungen mit den Aufständischen festhalten. Demonstrativ unterzeichnete der Staatschef während seiner Pressekonferenz das von Russland scharf kritisierte Gesetz zur Aufhebung des Blockfreien-Status.
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