Prags Regierungschef sieht Sudetendeutsche als Verbündete
Sobotka veteidigt Hermann

Tschechiens Premierminister Bohuslav Sobotka weiter auf Versöhnungskurs mit den Sudetendeutschen. Bild: dpa

Prag. Tschechiens Ministerpräsident Bohuslav Sobotka hat es als Aufgabe seiner Generation bezeichnet, mit den nach dem Zweiten Weltkrieg vertriebenen Sudetendeutschen eine gemeinsame Sprache zu finden. "Europa steht vor vielen Risiken, und wir brauchen Verbündete, um diese zu meistern", sagte der Sozialdemokrat der Zeitung "Pravo" (Samstag).

Sobotka verteidigte den ersten Auftritt eines Regierungsmitglieds auf einem Sudetendeutschen Tag vor einer Woche. Kulturminister Daniel Herman habe damit den Beweis erbracht, dass Tschechien den Blick in die Zukunft richten wolle. Sobotka würdigte es als "starkes Signal", dass die Sudetendeutsche Landsmannschaft jüngst Rückgabeforderungen aus ihrer Satzung gestrichen hatte.
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