Pravo
Pressestimmen

Die Zeitung aus Tschechien sieht die Geduld mit Griechenland am Ende:

Die Demokratie lasse sich nicht erpressen, erklärte der griechische Alexis Tsipras nach dem Referendum. Andere Spitzenpolitiker in der Europäischen Union sollten ihn nun beim Wort nehmen. Nicht nur die griechische, auch die übrigen Demokratien lassen sich nicht erpressen. Man kann die deutsche, slowakische oder lettische Demokratie nicht ohne Zustimmung ihrer Bürger dazu drängen, Milliarden an Steuergeldern abzuschreiben, welche die Rettung griechischer Banken verschlungen hat.

Neue Zürcher

Das Blatt meint zur Rolle von Kanzlerin Angela Merkel im griechischen Schuldendrama:

Die Kanzlerin muss endlich darauf dringen, dass die EZB die Nothilfe für die hellenischen Geldinstitute einstellt, da spätestens seit dem Referendum jede Rechtfertigung hierfür fehlt. Zum ersten Mal in der Eurokrise hat Merkel tatsächlich keine wirkliche Alternative. Aber nichts hasst Merkel mehr, als auf einen einzigen Lösungsansatz festgelegt zu werden.
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