Pressekonferenz wegen Drohung unterbrochen
Bombenalarm bei Obama

Wegen eines Bombenalarms ist eine Pressekonferenz am Dienstag im Weißen Haus in Washington zeitweise unterbrochen worden. Die Journalisten mussten den Raum im Westflügel des Gebäudes verlassen. Nach einer Überprüfung mit Spürhunden konnten die Reporter nach etwa 20 Minuten wieder zurück, die Pressekonferenz wurde wenig später fortgesetzt.

Präsident Barack Obama sei während der Aktion im Weißen Haus gewesen und habe seine Räume nicht verlassen, sagte Regierungssprecher Josh Earnest. Nach Angaben des Sprechers hatte ein anonymer Anrufer bei der Polizei eine konkrete Drohung für den Pressesaal gegeben, wo unter der Woche so gut wie täglich Pressekonferenzen stattfinden. Nur Stunden zuvor wurden Teile des Kongress nach einer ebenfalls anonymen Bombendrohung geräumt. Auch dort wurde kein Sprengstoff gefunden.

Das Weiße Haus gilt als eines der am besten bewachten Gebäude. Washingtoner Journalisten meinten, sie könnten sich dort an keinen Bombenalarm erinnern. Allerdings hatte 2014 eine Pannenserie des Secret Service für Schlagzeilen gesorgt.
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