Pressestimmen

Sächsische Zeitung

Die Tageszeitung aus Dresden kommentiert die Zschäpe-Aussage:

Schuld waren immer die anderen: Die Mutter, die Polizei, der Neonazi-Kamerad, der für den Verfassungsschutz arbeitete und natürlich, die alten Freunde aus dem Untergrund. Wie viel Substanz von dieser Erklärung am Ende übrig bleibt, wird sich erweisen. ... Wenn die Antworten so erkennbar zweckorientiert und floskelhaft bleiben, wird sich der gestrige Tag für die Angeklagte noch als großer Fehler erweisen.

Nordwest-Zeitung

Das Oldenburger Blatt schreibt zu Lage der SPD und ihres Chefs:

Für Sigmar Gabriel geht es um viel. Haben ihm die Delegierten die Eskapaden bei Pegida-Demonstranten verziehen, die öffentliche Kritik an Parteifreund Maas verdrängt, ... nehmen ihm die Parteifreunde die abrupte Trennung von Generalsekretärin Fahimi nicht länger übel? Gabriel braucht ein besseres Wiederwahlergebnis .... Nur deutlich gestärkt gerät der Weg zur Kanzlerkandidatur nicht zum Hindernislauf.

Badische Zeitung

Der NSU-Prozess beschäftigt auch die Zeitung aus Freiburg:

Zschäpe will vom Vorwurf der Mittäterschaft weg. Übrig bliebe Beihilfe. Hätte sie damit Erfolg, drohten ihr nicht mehr mindestens 20 Jahre Gefängnis, sondern deutlich weniger. Dass sie Erfolg haben wird, darf bezweifelt werden. Zu konstruiert klingt ihre Version der Geschichte. ... Es ist viel von Liebe die Rede und praktisch nichts von überprüfbaren Fakten. Es ist nicht damit zu rechnen, dass die Richter ihr folgen.
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