Pressestimmen

Hannoversche Allgemeine

Die Tageszeitung kommentiert die Entwicklung in Syrien:

In den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob sich endlich diplomatisch etwas bewegen lässt in diesem festgefahrenen Großkonflikt. Kurz vor Weihnachten trifft sich die Syrien-Konferenz zum dritten Mal, diesmal in New York. Wenn alles gut geht, könnte bereits Anfang Januar zumindest ein international vereinbarter Waffenstillstand zwischen dem Assad-Regime und den nicht islamistischen Rebellen in Kraft treten. Was aber folgt dann? Die Sicherung des Friedens nach einem Bürgerkrieg kann, politisch wie militärisch, ganz neue Herausforderungen mit sich bringen. Europa, USA und Russland werden sich von Syrien sobald nicht mehr abwenden können.

Le Monde

Die französische Zeitung befasst sich mit antidemokratischen Tendenzen der Regierung in Polen:

Polen ist in Europa ein wichtiges Land. Deshalb darf die EU Warschau gegenüber nicht den gleichen Fehler wiederholen wie seinerzeit gegenüber Ungarn und seinem Präsidenten Victor Orban: Glauben, dass die Probleme sich von selbst regeln werden, weil man unter Europäern ist. Wenn ein EU-Mitgliedsland gegen Regeln des Rechtsstaates verstößt, muss es entschieden zur Ordnung gerufen werden.

Thüringische Landeszeitung

Zur CDU-Flüchtlingspolitik meint die Zeitung aus Weimar:

Wie soll ein Mensch sich integrieren, wenn die Bürokratie Wochen braucht, um ihn zu registrieren? Wenn er frühestens nach drei Monaten eine Arbeit oder Ausbildung aufnehmen darf? Wenn Deutschkurse weder Pflicht noch kostenlos sind?
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