Pulver-Alarm in Konsulaten Istanbuls
Kurz notiert

Istanbul.(dpa) Nach einem Sicherheitsalarm beim deutschen Generalkonsulat in Istanbul und weiteren ausländischen Vertretungen werden heute weitere Erkenntnisse erwartet. Dann sollen die Ergebnisse von Labortests des gelben Pulvers vorliegen, das am Freitag an insgesamt fünf Konsulate in der türkischen Metropole geschickt worden war. Nach dem Erhalt des Pulvers wurden 25 Mitarbeiter der Konsulate vorsichtshalber unter medizinische Beobachtung gestellt. Betroffen waren auch vier Angehörige der deutschen Vertretung.

Briten übergeben an die Afghanen

London.(dpa) Großbritannien hat seine letzte große Militärbasis in Afghanistan an einheimische Sicherheitskräfte übergeben. Mit dem Rückzug aus dem Hauptquartier Camp Bastion in der Provinz Helmand ist der 13 Jahre lange Einsatz britischer Truppen in Afghanistan weitgehend beendet. 453 Soldaten kamen während dieser Zeit ums Leben. Die letzten Kampftruppen sollen noch heuer das Land verlassen.

Keine Große Koalition in Bulgarien

Sofia.(dpa) Im ärmsten EU-Land Bulgarien ist nach Neuwahlen die Bildung einer Großen Koalition gescheitert. Die bei der Wahl am 5. Oktober zweitplatzierten Sozialisten erteilten der bürgerlichen Wahlsieger-Partei GERB eine Absage. Das neue Parlament kommt heute zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Eine weitere, vorgezogene Parlamentswahl ist denkbar. Es wäre die dritte seit 2013.

Botsuana: dritte Amtszeit für Khama

Gaborone.(dpa) Im südafrikanischen Botsuana kann Präsident Ian Khama in seine dritte Amtszeit starten. Bei der Parlamentswahl hat seine Democratic Party (BDP) die notwendige Mehrheit erzielt. Die seit der Unabhängigkeit 1966 regierende Partei sicherte sich nach Angaben der Wahlkommission mindestens 36 der 57 Parlamentssitze.

Ägypten droht den Palästinensern

Kairo/Al-Arisch.(dpa) Nach dem blutigsten Anschlag auf Sicherheitskräfte seit mehr als einem Jahr plant Ägypten "radikale" Schritte an der Grenze zum palästinensischen Gazastreifen. Das kündigte Präsident Abdel Fattah al-Sisi am Samstag an, ohne Details zu nennen. Bei der Explosion einer Autobombe an einem Kontrollpunkt im Nordsinai waren am Freitag 30 Soldaten getötet und 29 verletzt worden. Es war der verheerendste Anschlag auf Sicherheitskräfte seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi im Juli 2013.
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