Puma soll Marder ersetzen

Auch Deutschland rüstet auf: Die Bundeswehr hat am Mittwoch den neuen hochmodernen Schützenpanzer Puma übernommen - Jahre später und zu erheblich höheren Kosten als ursprünglich geplant. Die symbolische Schlüsselübergabe erfolgte beim Panzerbauer Rheinmetall in Unterlüß in der Lüneburger Heide. Die Bundeswehr hat 350 Pumas für 4,3 Milliarden Euro bei den Unternehmen Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann geordert. Der Puma soll den bei der Bundeswehr seit mehr als 40 Jahren genutzten Marder ersetzen. Der Panzer erwies sich als schwieriges Rüstungsprojekt. Er wurde am Ende rund doppelt so teuer wie veranschlagt, die Auslieferung erfolgt vier Jahre später als ursprünglich ins Auge gefasst. Bei der Erprobung einer Vorserie waren unter anderem Bremsprobleme an dem neuen Panzer behoben worden. (dpa)
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