Raubmord an Dieter Löw: Belohnung erhöht
Polizeibericht

Im Fall Loew: Belohnung erhöht

Wernberg-Köblitz. Nach dem Raubmord an dem 76-jährigen Dieter Loew, der am 22. Januar in einem Regensburger Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlag, lobten das Bayerische Landeskriminalamt und Angehörige des Verstorbenen nun eine Belohnung von insgesamt 15 000 Euro aus. Das LKA setzte auf Antrag der Ermittlungsgruppe, der bereits vor dem Ableben des Überfallenen gestellt wurde, eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro aus, die für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder Ergreifung des Täters führen, bestimmt ist. Unter den gleichen Voraussetzungen haben nun auch Angehörige eine Belohnung in Höhe von 10 000 Euro ausgesetzt.

Seit dem Auffinden des Opfers am Morgen des 22. Dezember 2014 durch eine Pflegekraft laufen die kriminalistisch äußerst umfangreichen und aufwändigen Ermittlungen der Kripo Amberg ohne Unterbrechungen auf Hochtouren. Die noch am Entdeckungstag eigens für diesen Fall gegründete Ermittlungsgruppe "EG Wernberg" versucht seit der ersten Stunde mit hohem Personalaufwand, die Geschehnisse der Tatnacht zu rekonstruieren. Dazu gehört, bisher gewonnene Erkenntnisse zu werten, daraus mögliche Ermittlungsansätze zu gewinnen und zu verfolgen. Einzelheiten zum Stand der Ermittlungen sind aus taktischen Überlegungen heraus allerdings nicht möglich, teilte die Polizei mit.

Durch die Belohnungen sehen die Ermittler auch die Möglichkeit, neue Hinweise von Personen zu erhalten, die in der Tatnacht von 21. auf 22. Dezember sachdienliche Feststellungen im Bereich des Tatanwesens oder dem weiteren Umfeld gemacht haben. Ebenso sind Personen aufgefordert, die auf anderen Wegen Informationen zum Geschehen erlangten, sich dringend bei der Polizei unter der Nummer (09621/890-0) zu melden.

Heute extra Mit dem Pfarrer nach Indien

In Indien lernte eine Reisegruppe aus Stulln die Familie ihres Pfarrers Pater Georg kennen. Über die Reise berichten wir heute auf der Seite "Landkreis Schwandorf Extra". Die aktuelle Umfrage befasst sich mit Irritationen, ausgelöst durch die neuen Facebook-Nutzungsbedingungen. (Seite 37)
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