Razzia gegen die Mafia in Rom
Kurz notiert

Rom.(dpa) Die italienische Polizei hat bei einer Razzia gegen die Mafia in Rom Verstrickungen mit der Politik aufgedeckt und Dutzende Verdächtige festgenommen. Gegen 37 Politiker und Unternehmer wurden Haftbefehle durchgesetzt. Darüber hinaus wird gegen insgesamt etwa 100 Verdächtige ermittelt. Unter ihnen ist der frühere Bürgermeister der Hauptstadt Rom, Gianni Alemanno.

Erneut Blutbad in Kenia

Nairobi.(dpa) Die islamistische Al-Shabaab-Miliz aus Somalia hat im Nachbarland Kenia erneut ein Blutbad angerichtet und mindestens 36 Menschen brutal getötet. Rund 20 Angreifer überfielen laut Polizei und Augenzeugen in der Nacht zum Dienstag ein Camp von Arbeitern eines Steinbruchs in der Region Mandera. Alle Nicht-Muslime seien mit Kopfschüssen niedergestreckt, einige enthauptet worden.

Menschenrechtspreis für vermisste Bischöfe

Weimar.(KNA) Den Menschenrechtspreis 2014 der Stadt Weimar erhalten am 10. Dezember die Erzbischöfe der Syrisch-Orthodoxen Kirche und der Griechisch-Orthodoxen Kirche von Aleppo, Mor Gregorios Yohanna Ibrahim (66) und Boulos Yazigi (59). Sie werden für ihren Friedenseinsatz im Bürgerkrieg geehrt, wie der Stadtrat erklärte. Beide Erzbischöfe wurden auf dem Weg zu Verhandlungen über die Freilassung eines entführten Priesters am 22. April 2013 selbst entführt. Dabei wurde ihr Fahrer erschossen. Seither fehlt jedes Lebenszeichen von ihnen.

Regierungskrise: Neuwahlen in Israel

Jerusalem. (dpa) Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich angesichts einer schweren Regierungskrise für die Auflösung des Parlaments und vorgezogene Wahlen ausgesprochen. Zugleich entließ er die beiden bekanntesten Kabinettsmitglieder der politischen Mitte: Finanzminister Jair Lapid von Jesch Atid (Zukunftspartei) und Justizministerin Zipi Livni von Hatnua (Die Bewegung).

Libanon verhaftet Frau des Terror-Kalifen

Beirut.(dpa) Die libanesische Armee hat eine Frau und einen Sohn des selbsternannten Kalifen Abu Bakr al-Bagdadi festgenommen, der mit der Miliz Islamischer Staat in Teilen Syriens und des Iraks ein Schreckensregime errichtet hat. Die Frau könnte bei Verhandlungen mit dem IS über einen Gefangenaustausch als Druckmittel eingesetzt werden. Die Dschihadisten halten seit August 17 libanesische Soldaten als Geiseln.
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