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Pünktlich zur Feier des amerikanischen Unabhängigkeitstages im US-Generalkonsulat in München habe der Partner "wieder für ausreichend Gesprächsstoff gesorgt", kritisierte Europaministerin Beate Merk (CSU) am Donnerstag in München die ausufernde Abhörpraxis des US-Geheimdienstes NSA. In ihrer Ansprache beklagte sie, dass in Bayern wegen des NSA-Skandals immer mehr junge Menschen die Partnerschaft mit den USA in Frage stellen. Schon vor zwei Jahren, als Merk die Staatsregierung beim Empfang vertrat, damals als Justizministerin, stand die Begegnung mit mehr als 1000 Gästen in der Königinstraße 5 im Zeichen der Enthüllungen über das Ausspähen des Datenverkehrs der europäischen Partner. US-Generalkonsul William E. Möller , der nach drei Jahren in München nach Washington wechselt, betonte wie Merk die Bedeutung der Freundschaft beider Länder. Er lobte die deutsche Tugend, Klartext zu reden. "Deutschland muss uns weiterhin sagen, was wir hören müssen, auch wenn es nicht immer das ist, was wir hören wollen." Konsequenzen hat das bislang nicht, wie die jüngsten Enthüllungen zeigen. (paa)
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