Rechts-religiöse Koalition will Israel regieren
Palästinenser besorgt

Nach der Bildung einer rechts-religiösen Koalition in Israel sehen die Palästinenser für den Friedensprozess in Nahost schwarz. Der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat schrieb am Donnerstag in einer Mitteilung, die neue Regierung sei gegen Frieden und das Prinzip der Zwei-Staaten-Lösung. Der Likud von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und die Siedlerpartei von Naftali Bennett unterzeichneten am Donnerstag den Koalitionsvertrag. Netanjahus Bündnis besteht aus fünf Parteien: Neben dem Likud (30 Sitze), Kulanu (10 Sitze), und der Siedlerpartei (8 Sitze) wird Israel künftig auch von den zwei religiösen Parteien Vereinigtes Tora-Judentum (6 Sitze) und Schas (7 Sitze) mitregiert. Diese Konstellation gibt Netanjahu eine Mehrheit von nur einer Stimme - er hat 61 von 120 Sitzen in der Knesset.
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