Rechtsbündnis siegt in 66 der 101 Départements
Sarkozy wieder obenauf

Frankreichs Rechte um den Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy sieht nach Erfolgen bei der Départementswahl gute Chancen auch zur Regierungsübernahme in Paris. Der Wechsel sei auf dem Weg, sagte der 60-Jährige nach der entscheidenden Wahlrunde. "Nichts wird ihn aufhalten." Das rechte Bündnis um Sarkozys UMP war nach Angaben des Innenministeriums in Paris vom Montag in 66 der 101 Départements erfolgreich.

Die Sozialisten von Präsident François Hollande und mit ihr verbündete Kräfte konnten sich in 34 Départements behaupten. Damit hat sich das Kräfteverhältnis praktisch umgekehrt, nachdem die Rechte 25 Départements von der Linken übernommen hat. Umgekehrt gab es nur einen Wechsel zur Linken - in Lozère im Süden Frankreichs.

Die bei jüngsten Entscheidungen stets erfolgreiche rechtsextreme Front National (FN) konnte kein Département gewinnen, weil ihr im zweiten Wahlgang Verbündete fehlten. FN-Chefin Marine Le Pen sieht allerdings in den Erfolgen des ersten Wahlgangs "einen Sockel für die Siege von morgen".
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