Rhein-Zeitung
Pressestimmen

Die Tageszeitung aus Koblenz kommentiert zur Pflegereform:

Gröhes offene Flanke bleibt der Fachkräftemangel. In vielen Pflegeheimen herrschen schlechte Zustände, weil gut ausgebildetes motiviertes Pflegepersonal fehlt. Die Branche steckt in einem Teufelskreis: Je größer der Fachkräftemangel wird, desto heftiger ist die Belastung für diejenigen, die ihren Job gewissenhaft erledigen wollen. Dies führt dazu, dass viele Fachkräfte ausbrennen oder gleich das Handtuch werfen. In kaum einem Beruf ist die Fluktuation so groß.

Saarbrücker Zeitung

Die Zeitung merkt zum Entwurf für ein neues Pflegegesetz an:

Die ... Pflegereform darf ... zu den weitgehend gelungenen Gesetzesvorlagen dieser Wahlperiode zählen. Den Grundstein dafür hatte freilich schon SPD-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt gelegt. ... Bei Schmidts Nachfolgern Philipp Rösler und Daniel Bahr verschwand die Ideensammlung in der Schublade ... Erst Hermann Gröhe ging daran, die zentrale und zwischenzeitlich immer größer gewordene Baulücke im Pflegesystem zu schließen. Dafür gebühren dem CDU-Mann Respekt.

Neue Presse

Die Tageszeitung aus Hannover schreibt zur Reform der Pflege:

Dass die körperlich fitten Demenzkranken bald berücksichtigt werden ... ist ein Fortschritt. Aber das System bleibt ein System, in dem es um Geld geht. Beziehungsweise wie Geld verdient und eingespart werden kann. Wer keine Familie hat, die sich aufopferungsvoll kümmert, hat schon verloren. Minutentakte bestimmen dann allein über Wohl und Wehe von alten und kranken Menschen. Die Individualität des Menschen scheint hinfällig, sobald er ein Fall für die Pflegeversicherung ist.
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