Rhein-Zeitung
Pressestimmen

Das Blatt aus Koblenz zum Rücktritt von Tsipras:

Nichts kann das Land im Moment weniger gebrauchen als eine Führung, die nicht handlungsfähig ist. Denn eigentlich bräuchten die Hellenen nach dem Kraftakt der zurückliegenden Wochen endlich ruhiges Fahrwasser und eine politische Spitze, die handeln und umsetzen kann.

Mannheimer Morgen

Die Zeitung zum gleichen Thema:

Alexis Tsipras hat recht: An Neuwahlen in Griechenland führt kein Weg vorbei. Demokratisch macht der Premierminister alles richtig, politisch ist der Schritt dennoch fatal. Denn für potenzielle Investoren bedeutet das, was sich in Athen da jetzt anbahnt, nur weitere Unsicherheit und Ungewissheit.

Eisenacher Presse

Die Zeitung kommentiert:

Andererseits bedeutet die Situation, dass die so dringend nötigen Reformen sich jetzt erst mal wieder verzögern werden. Ausländische wie inländische Investoren, die so dringend benötigt werden, dürften in einer solch politisch instabilen Situation zudem kaum Schlange stehen. Dem Land droht damit jetzt eine innenpolitische Agonie-Phase. Die Krise im pleitebedrohten Mittelmeerland hat sich also wieder verschärft, nachdem eben erst zarte Signale des Aufbruchs vernommen wurden. Tsipras zockt mal wieder.

Badische Zeitung

Das Blatt aus Freiburg meint:

Immer wieder hat der konfliktscheue Tsipras die überfällige Auseinandersetzung mit dem linksextremen Syriza-Flügel aufgeschoben. Jetzt sucht er Zuflucht zu Neuwahlen. Nähme er seine Pflichten als Regierungschef ernst, würde er stattdessen eine breite Koalition mit den pro-europäischen Parteien bilden, die ihn bei der Verabschiedung des Hilfsprogramms unterstützt haben.
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