Rhein-Zeitung
Pressestimmen

Das Blatt aus Koblenz zur neuen Fracking-Gesetzesvorlage:

Das Gesetz wäre eine grundsätzlich falsche Weichenstellung. Dies sogar, wenn man alle örtlichen Umweltgefährdungen ausschließen könnte, die mit der Fördermethode verbunden sind. Denn statt jede Anstrengung in den Umstieg auf regenerative Energien und Energieeinsparung zu stecken, sollen per Fracking auch noch die letzten Öl- und Gasreserven aus der Erde gequetscht werden. ... Dass Fracking deren Erschöpfung nur etwas hinauszögert, wird verdrängt. So wie man "vergisst", dass auch das durch Fracking gewonnene Öl und Gas zulasten der Ökosphäre verbrannt wird - und das in umso kürzerer Zeit, je mehr wir jetzt fördern und je preiswerter es für eine Weile ist.

Eisenacher Presse

Die Tageszeitung aus Thüringen zu USA/Obama:

Da zuckt es noch einmal auf, das " Yes, I can!" aus vergangenen Tagen. Fünf Millionen Menschen will US-Präsident Barack Obama ein vorläufiges Bleiberecht gewähren - unter Umgehung des Kongresses und gegen den erklärten Willen der Republikaner. ... Das ist nicht ungefährlich, aber verständlich. Es ist eine klassische Nach-Vorne-Verteidigung. Es könnte also nicht nur spannend, sondern auch hässlich werden. Denn Obama plant nichts Geringeres als die Missachtung des Parlaments. Er geht jetzt aufs Ganze.
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