Rheinische Post
Pressestimmen

Die Zeitung befasst sich mit der Rolle von Thomas de Maizière:

Mögen SPD, Grüne und Linke 2013 den Rücktritt des Verteidigungsministers wegen der Drohnen-Affäre binnen Stunden erwarten - Thomas de Maizière geht seinen Weg. Mögen Opposition und soziale Netzwerke den Innenminister wegen der NSA-Affäre dieses Frühjahr für nicht mehr tragbar halten - de Maizière geht seinen Weg. Und nun? Denkt er nicht daran, von seinem Weg abzuweichen, nur weil Vizekanzler und Kanzleramt ihn beim Familiennachzug zurückpfeifen. Das demoliert zwar das Erscheinungsbild der Koalition. Auch erscheint es nicht als geschickt, weder Kanzleramtsminister noch SPD einzubinden. Doch möglicherweise braucht eine Regierung in solchen Ausnahmesituationen einen Mahner, der sagt: "Wir schaffen das nur, wenn ..."

Saarbrücker Zeitung

Das Blatt merkt zu de Maizière an:

Angela Merkel muss Thomas de Maizière entlassen. Denn die Kanzlerin kommt mit diesem Innenminister nicht durch die größte Herausforderung ihrer Amtszeit. Zwar ist de Maizière in zentralen politischen Fragen der Flüchtlingskrise sowieso schon durch Kanzleramtschef Peter Altmaier abgelöst worden, doch ist sein Potenzial zur Chaotisierung noch viel zu groß.

Südwest Presse

Zur Rolle von de Maizière kommentiert die Zeitung aus Ulm:

Gerade erst wollte die Union im Streit über die richtigen Rezepte in der Flüchtlingskrise den Schwarzen Peter der SPD zuschieben - nun hat sie ihn wieder zurück. ... Gilt nun, was Kanzleramtsminister Altmaier sagt, oder wird sich die Linie des Innenministers durchsetzen? ... De Maizière hat ... der nach Restriktionen und Abschreckungsmaßnahmen dürstenden CSU neuen Stoff geliefert - und auf diese Weise die Kanzlerin und ihren Flüchtlingsbeauftragten bloßstellt ... Als Ego Shooter wird er zur Belastung für das Kabinett und die Kanzlerin.
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