Roter Teppich und Hilfe für Ukrainer

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfing in Berlin den Ministerpräsidenten der Ukraine, Arseni Jazenjuk. Dieser mahnte den Westen, bei einer gemeinsamen Haltung gegenüber Russland zu bleiben. Bild: dpa
Die EU-Kommission will der pleitebedrohten Ukraine weitere 1,8 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. "Die Ukraine braucht die Solidarität der anderen Europäer", begründete EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker die Entscheidung am Donnerstag. Die EU zeige damit, dass die Solidaritätsbekundungen nicht nur leere Worte seien. Die Ukraine steht wegen des Bürgerkriegs zwischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten am Rande eines Staatsbankrotts.

Das frische EU-Geld soll aus dem Gemeinschaftshaushalt der EU kommen und in Form mittelfristiger Darlehen fließen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Hoffnungen auf einen Durchbruch im Ukraine-Konflikt gedämpft. Nach einem Gespräch mit dem ukrainischen Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk in Berlin ließ Merkel weiter offen, ob das dazu geplante Gipfeltreffen mit den Staatschefs aus Russland, der Ukraine und Frankreich nächste Woche tatsächlich stattfindet.
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