Ruf nach neuem Standardgewehr für die Bundeswehr
Kurden schätzen das G36

Die kurdischen Peschmerga im Irak haben keine Probleme mit dem in Deutschland umstrittenen Sturmgewehr G36. "Bei uns hat es keinerlei technische Probleme mit dem G36 gegeben. Im Gegenteil: Die Waffe ist super", sagte der Peschmerga-Minister Mustafa Sajid Kadir. "Wir hätten gerne mehr davon." Die Bundeswehr hatte den Kurden 2014 zusammen mit anderen Waffen 8000 G36-Gewehre für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat geschenkt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wird das G36 in 37 Ländern genutzt. Unterdessen wird der Ruf nach einer Ersatzwaffe für die Bundeswehr immer lauter. Politiker von SPD und Grünen sowie das Planungsamt der Bundeswehr mahnen eine baldige Lösung an. Der G36-Hersteller Heckler & Koch verteidigte sein Gewehr erneut als "voll einsatzfähig".
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