Sächsische Zeitung
Pressestimmen

Das Blatt aus Dresden schreibt zum Flüchtlingskompromiss:

Seit Wochen, im Grunde seit Monaten wird zugesagt, dass die Verfahren der Asylsuchenden erkennbar beschleunigt und Menschen ohne Bleiberecht rasch zurückgeführt werden, um den Schutzbedürftigen tatsächlich helfen zu können. Die Ergebnisse sind ... äußerst mager. Gejubelt wird schon, wenn es gelingt, 30 Flüchtlinge in einem Riesenflieger nach Luxemburg zu bringen. Kurzum: Es würde fürs Erste reichen, rascher als bislang abzuarbeiten, was bereits vereinbart ist.

Thüringische Landeszeitung

Die Zeitung aus Weimar meint zum Flüchtlingsgipfel:

Was die Koalitionäre da ... in demonstrativ zur Schau getragener Einigkeit verkündet haben, mag ja für jeden der Drei gesichtswahrend sein. Ob es aber der große Wurf ist, um in der Flüchtlingspolitik vom Getriebenen wieder zum souverän agierenden Manager zu werden, darf bezweifelt werden. Denn Absichtserklärungen à la "Wir werden, sollen und müssen" gab es zuletzt zuhauf. Doch nach den vollmundigen Ankündigungen tat sich - zumindest ... wahrnehmbar - wenig.

Braunschweiger Zeitung

Das Blatt schreibt zur Ausweitung der Betrügereien bei VW:

Es wäre falsch, das gesamte Unternehmen unter Generalverdacht zu stellen ... Die allergrößte Zahl der Mitarbeiter leistet gewissenhaft gute Arbeit. ... Die allergrößte Zahl der Mitarbeiter verbindet seine Zukunft mit dem Autobauer. Ihnen, den Kunden und auch der Gesellschaft ist Volkswagen verpflichtet, alles auf den Prüfstand zu stellen. Dazu gehört auch die Unternehmenskultur. Das ist eine Herkulesaufgabe. Denn eine neue Kultur lässt sich nicht per Aushang in der Kantine verordnen.
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