Schmidt-Schnauzes scharfzüngige Kritik
Zitate

Hamburg/Berlin.(dpa) Sein Redetalent brachte Helmut Schmidt von politischen Gegnern einst den Namen "Schmidt-Schnauze" ein. Der SPD-Abgeordnete, Minister, Kanzler und Elder Statesman in Zitaten:

"Ich war als Schüler relativ faul. Was mich nicht interessiert hat, habe ich nur flüchtig gemacht. (...) Meine Frau und ich waren ja in derselben Klasse; wir hatten eine ähnliche Handschrift und es ist vorgekommen, dass Loki meine Hausaufgaben in mein Heft geschrieben hat, zum Beispiel in Mathematik, da war sie besser." In der "Zeit", 2008

"In unserer 68 Jahre währenden Ehe hat es ein einziges Mal etwas gegeben, was ein Außenstehender eine Krise nennen könnte. Ich hatte eine Beziehung zu einer anderen Frau." Schmidt 2015 zu seiner Affäre Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre - er musste Loki von einer Trennung abbringen

"Die Heutigen wissen alles viel besser." Schmidt zu Belehrungen wegen der Rolle als Soldat in der NS-Zeit

"Willen braucht man. Und Zigaretten." In der ARD auf die Frage von Sandra Maischberger, wie er sein Arbeitspensum schafft, 2007

"Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen." Im "Spiegel" über Willy Brandts Visionen im Bundestagswahlkampf, 1980

"Die heutige politische Klasse in Deutschland ist gekennzeichnet durch ein Übermaß an Karrierestreben und Wichtigtuerei und durch ein Übermaß an Geilheit, in Talkshows aufzutreten." In Berlin, 1994

"Er kann es." Schmidt 2012 über eine mögliche Kanzlerkandidatur Peer Steinbrücks

"Ich mache weiter, bis der liebe Gott sagt: Jetzt ist Schluss!" In einer Rede zu seinem 79. Geburtstag, 1997
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