Schmidt stärkt Griechen den Rücken
Kurz notiert

Hamburg.(dpa) Altkanzler Helmut Schmidt (SPD) hält die Reparationsforderungen Griechenlands für nicht unberechtigt. "Die bisherige Haltung der deutschen Bundesregierung zu diesem Problem kann nicht lange aufrechterhalten werden", sagte der 96-Jährige in der ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger". "Die offizielle deutsche Haltung, dass es historisch und juristisch geklärt sei, ist in Wirklichkeit ohne Beteiligung der Griechen geklärt." Es sei unausweichlich, dass man den Griechen entgegenkomme.

Russland mahnt Polen zum Einlenken

Moskau/Brest.(dpa) Russland hat Polen aufgefordert, den Rockern des Motorradclubs "Nachtwölfe" die Einreise zum Weltkriegsgedenken zu gewähren. "Die polnischen Behörden haben kein Recht, russischen Bürgern das Gedenken an die im Kampf gegen den Faschismus Gefallenen zu verbieten", teilte der Menschenrechtsbeauftragte beim russischen Außenministerium, Konstantin Dolgow, mit. Die kremltreuen Rocker wollen mit ihrer umstrittenen Tour von Moskau nach Berlin an den 70. Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Hitler-Deutschland erinnern. Polen hatte die Aktion als Provokation kritisiert und den "Nachtwölfen" die Einreise am Montag verweigert. Auch Deutschland hatte mehrere Visa der Rocker annulliert.

Mehr Geld für den Hochwasserschutz

Berlin.(dpa) Als Konsequenz aus der Hochwasserkatastrophe im Frühsommer 2013 steckt der Bund in den nächsten Jahren mehr als 300 Millionen Euro in Deiche und andere Schutzvorkehrungen. Mit dem Geld werden Projekte der Länder unterstützt, die auch überregional Wirkung zeigen. Das Geld kommt aus dem Zehn-Milliarden-Investitionspaket, mit dem die Bundesregierung die Wirtschaft ankurbeln will.

293 Frauen und Mädchen befreit

Abuja.(dpa) Die nigerianischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben in der Region des Sambisa-Walds 200 Mädchen und 93 Frauen aus der Gewalt der islamistischen Terrororganisation Boko Haram befreit. Es sei zunächst noch unklar, ob es sich bei einigen der Mädchen um die vor über einem Jahr entführten Schülerinnen aus dem Ort Chibok handle, teilte Militärsprecher Chris Olukolade am Dienstagabend über den Kurzmitteilungsdienst Twitter mit.
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