Schützenhilfe für Separatisten

Im Krieg in der Ostukraine kämpfen offenbar mehr als 100 junge Deutsche aufseiten der prorussischen Separatisten. Bei den meisten handele es sich um sogenannte Russlanddeutsche, viele seien ehemalige Bundeswehrsoldaten, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Sicherheitskreise. Nach Angaben des Innenministeriums lägen "Hinweise auf einzelne deutsche Staatsangehörige" vor, die sich im Separatistengebiet aufgehalten haben. Der ukrainische Botschafter in Berlin, Andrij Melnyk, hat im Innenministerium und Auswärtigen Amt bereits die Forderung vorgetragen, dafür zu sorgen, dass Deutsche nicht "in Richtung Osten ziehen und am Morden und Töten teilnehmen", wie er der Zeitung sagte.
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