Schweizer gegen nationale Erbschaftssteuer

In der Schweiz bleiben Millionen-Erbschaften für direkte Nachkommen weitgehend steuerfrei. Die Volksinitiative für eine nationale Erbschaftssteuer verfehlte bei einer Volksabstimmung am Sonntag klar die Mehrheit. Laut Hochrechnung lehnten mehr als 70 Prozent der Eidgenossen eine solche Steuer ab. Mit dem Nein zu einer nationalen Regelung haben weiterhin die Kantone das Sagen über die Besteuerung von Erbschaften und Schenkungen. Dort gibt es zwar solche Steuern. Doch gelten die Regelungen als großzügig.

Auch sprachen sich die Schweizer für einen ersten Schritt zur Präimplantationsdiagnostik aus. 61,9 Prozent der Wähler stimmten für eine Verfassungsänderung, die die Grundlage legt für die Untersuchung künstlich befruchteter Embryos vor der Einpflanzung in den Mutterleib. Zustimmung gab es auch zum Radio- und Fernsehgesetz. Weil nun jeder Haushalt unabhängig vom Besitz eines TV- oder Radiogerätes zahlen muss, sinkt die Gebühr.
Weitere Beiträge zu den Themen: Politik (7296)Bern (53)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.